TimeMachine übers Netzwerk

Bekanntlich nutzt MacOS ab Version 10.5 TimeMachine für Backups.
Diese können aber nicht nur auf einer angeschlossenen Festplatte gespeichert werden, sondern auch auf einem beliebigen Netzlaufwerk (und damit beispielsweise auf einem Linux-Server)

Damit man TimeMachine zum Arbeiten mit Netzlaufwerken überreden kann, tippt man auf der Kommandozeile das Folgende Kommando ein:

sudo defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

Jetzt kann man auch mit dem Mac verbundene Netzlaufwerke in den Einstellungen von TimeMachine auswählen.

Natürlich muss man die so erstellten Backups aber auch wieder zur Wiederherstellung verwenden können.
Dazu muss man wissen, dass TimeMachine die Daten in einem afp-Dateisystem abspeichert. Man kann also beim Restore wie folgt darauf zugreifen:

mkdir /Volumes/TimeMachine
mount -t afp afp://user:password@afpserver.local/ShareName /Volumes/TimeMachine

2 Gedanken zu „TimeMachine übers Netzwerk“

  1. Am Linux-Server reicht es nicht aus, das Laufwerk per Samba freizugeben.
    Hier sollte das Laufwerk per netatalk freigegeben werden, so dass dieses dann am Mac-Client ebenso per afp Protokoll angesprochen werden kann.

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