TimeMachine-Backups unter Linux

Apple verwendet seit Mac OS X Leopard (10.5), das im Jahre 2007 veröffentlicht wurde, das Programme TimeMachine für Backups.  Die meisten so erstellten Sicherungen kann man auch unter Linux lesen.

Die Vorbedingung für das Lesen des Backups unter Linux ist, dass es als Sparse Bundle Disk Image und nicht als Sparse Image vorhanden ist. Das sieht man an der Dateiendung. Sparsebundle-Dateien können in Linux gemountet (und damit gelesen) werden. Für Sparseimage-Files scheint das aber nicht zu gelten.

Der Schlüssel zum Read-Only Zugriff sind dabei einerseits die Software „hfsprogs“ und andererseits das Github-Projekt sparsebundlefs von Tor Arne Vestbø. Ersteres kann in CentOS Beispielsweise über das ELRepo installiert werden (über das Paket kmod-hfsplus und kmod-hfs). Zweiteres kann mit Hilfe von make kompiliert werden. Dabei benötigt es zwingend die fuse-libs und das fuse-devel Paket, das im Basis-Repo von CentOS gefunden werden kann (mehr dazu steht auch in der Readme-Datei des sparsebundlefs Projektes).

2 Gedanken zu „TimeMachine-Backups unter Linux“

  1. Hat man einen Mac zur Hand, dann kann man sparseimage-Dateien in sparsebundles verwandeln.
    Dazu tippt man im Mac auf dem Terminal folgenden Befehl:

    hdiutil convert -format UDZO Source.sparseimage -o Output.sparsebundle

Schreibe einen Kommentar