Über die Paketverwaltung der meisten Linux-basierten OS, gelangen oft mehrere Versionen parallel auf ein System. Prinzipiell ist das bei einem Update auch wünschenswert, da man somit im Fehlerfall den zuletzt funktionierenden Zustand einfach wiederherstellen kann. Was aber wenn man alte Kernel-Versionen, etwa nach erfolgreichem Update, deinstallieren will?
Dafür haben die meisten Linux-Derivate eine Lösung, die jedoch meist unterschiedlich ausfallen. CentOS (und auch ältere Fedora-Versionen) sehen dafür das Tool package-cleanup (aus dem Paket yum-utils) vor. Mit Hilfe des folgenden Kommandos lassen sich alle alten Kernelversionen löschen:
package-cleanup --oldkernels --count 1
Neuere Fedora-Versionen erlauben zwar noch immer die Installation der yum-utils, jedoch sollte man mittlerweile dnf einsetzen. In Fedora Version 28 funktionierte das package-cleanup nicht mehr richtig und quittierte mit dem Fehler „Invalid version flag: if“ den Dienst. Glücklicherweise kann man die selbe Funktionalität aber auch direkt per dnf abbilden. Dazu dient folgender Befehl:
dnf erase $(dnf repoquery --installonly --latest-limit=-1)